Die Radio-AG                                             

 

„Hey Leute! Hier ist das neue Radioteam der Pestalozzischule...“ So begann die erste Sendung im Schuljahr 07/08 und das Radioprojekt der Pestalozzischule bestand damit seine Feuertaufe.

Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, sechsmal pro Schuljahr eine schulinterne Radiosendung zu produzieren. Dabei werden alle Beiträge von den Schülerinnen und Schülern selbst entwickelt und aufgenommen. Sie überlegen sich die Themen, führen Interviews, Reportagen und Umfragen durch. Sie moderieren die Nachrichten und wählen passende Musik aus. Jede Sendung erhält dabei einen eigenen Themenschwerpunkt.

 

"Senden“ heißt für das Radioprojekt, dass eine fertig produzierte Cd über die Schulsprechanlage eingespielt wird. Die Cd entsteht am PC. Die gesammelten Musik- und Wortbeiträge werden mit einem Audioprogramm geschnitten, zusammengefügt und abgemischt. Die Sendungen laufen jeweils kurz vor der großen Pause. Dadurch soll der gesamten Schüler- und Lehrerschaft eine Hörmöglichkeit gegeben werden.

 

Kooperation mit dem freien Sender Wüste Welle

Die Radiogruppe kooperiert regelmäßig mit dem freien Sender „Wüste Welle“. Die erfahrenen Reporter ermöglichen den Schülerinnen interessante Reportagen und Interviewpartner. Neben Einblicken in die redaktionelle Arbeit eines richtigen Radiosenders bekommen die Schülerinnen und Schüler viele hilfreiche sprachliche und technische Tipps. Bei den Interviewterminen werden sie professionell vorbereitet und begleitet. „Wüste Welle“ bietet den Schülerinnen außerdem einen Workshop an, bei dem sie lernen, wie man mit verschiedenen Aufnahmegeräten umgeht und wie man eigene Beiträge bzw. ganze Sendungen am PC schneidet.

Im Programm von „Wüste Welle“ bekommt die Radio-AG mehrmals die Möglichkeit, auf freien Sendeplätzen live zu senden.

Redaktionelle Arbeit

Das Radioprojekt trifft sich jeden Montag für zwei Stunden. Es wird besprochen, welche Beiträge gemacht werden, es wird aufgenommen und geschnitten.

Die einzelnen Beiträge, wie z.B. Interviews und Umfragen in der Stadt, werden dann unter der Woche nachmittags gemacht. Hierzu kommen die Schülerinnen gerne freiwillig.

 
        

Ziele

  • ·   Steigerung des Selbstwertgefühls: Im Radio kann ein erfolgreiches Ergebnis vorgestellt werden, auf das man stolz ist. Ein Misserfolg wird durch die Aufzeichnung der Sendung vermieden.

  • ·   Kommunikation: Die Schülerinnen lernen in der Öffentlichkeit höflich auf fremde Menschen zuzugehen, mit ihnen zu sprechen und ihnen zuzuhören.

  • ·   Sprachliche Förderung: Bei Radiobeiträgen müssen zusammenhängende Texte formuliert, aufgeschrieben und ausgesprochen werden. Die Schülerinnen gehen teilweise zum ersten Mal kritisch mit ihrer eigenen Aussprache um.

  • ·   Förderung sozialer Kompetenzen: Die Zusammenarbeit im Team erfordert von jedem sich mit seinen Stärken einzubringen sich aber auch mal zurückzunehmen. Alle Teilnehmerinnen kommen einmal in „unangenehme“ Situationen, wie z.B. das Sprechen in ein Mikrofon. Sie lernen sich gegenseitig zu unterstützen und sich in solchen Momenten nicht auszulachen.

  • ·   Umgang mit neuen Medien: Digitale Audiogeräte, PC und Mikrofon werden eingesetzt und der Umgang erlernt.

  • ·   Entwicklung von Interessen: Viele Schüler unserer Schule neigen dazu ihre Freizeit mit Fernsehen, gammeln etc. zu verbringen. Selten hört man von einem wirklichen und sinnvollen Hobby. Die Bedeutung einer sinnvollen Freizeitgestaltung ist jedoch unumstritten. Hier kann das Radioprojekt durch die Kooperation mit der „Wüsten Welle“ dazu beitragen ein dauerhaftes Hobby zu entwickeln. Die „Wüste Welle“ ist durch ihr Projekt „InTeRA“ (integratives Radio) sehr daran interessiert, Jugendliche mit Migrationshintergrund für den Sender zu gewinnen.

In diesem Sinne... Bitte Ruhe, Aufnahme läuft!

(Projektbeschreibung als pdf-Dokument)