Die Geschichte der Pestalozzi-Schule

Die Pestalozzi-Schule wurde vom Tübinger Gemeinderat mit Beschluss vom 7. Februar 1921 zum 1. Mai 1921 gegründet. Das Protokoll hat den folgenden Wortlaut:

1. An der hiesigen Evangelischen Volksschule gemäss Art.2 Abs.5 des Volkschulgesetzes eine einklassige, hauptamtlich zu besetzende konfessionelle Hilfsschule mit vereinfachtem Lehrplan und Unterrichtsziel auf 1. Mai 1921 zu errichten in der Voraussetzung, dass der Staat an den entstehenden Kosten seinen pflichtlichen Anteil übernimmt.
2. Den Evgl. Oberschulrat um Genehmigung dieses Beschlusses zu bitten.

Am 6. April 1957 beschloss der Tübinger Gemeinderat die Schule Pestalozzi-Schule zu nennen.

Am 15. Oktober 1983 konnte die Pestalozzi-Schule zum ersten Mal ein eigenes Schulgebäude beziehen. Die Pestalozzi-Schule in der Primus-Truber-Straße 35 wurde eingeweiht. Mit der Raumausstattung wurde dem Anspruch auf Bildung für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf entsprochen. Praktisches Arbeiten in der Technik, in der Hauswirtschaft und Experimentieren im naturwissenschaftlichen Fachraum ist hier möglich.

Am 21. Juli 2006 konnte die Schule ihre eigene Schulküche einweihen, welche seitdem zur Ganztagesversorgung aus eigener Herstellung sehr nachhaltig dient. Die Küche konnte mit erheblichen Spendenmitteln finanziert werden.

Am 2. Juli 2011 konnte der Spielplatz bei der Pestalozzi-Schule eingeweiht werden. Auch dies war ein Projekt, welches mit Spenden und mit Eigenarbeit möglich wurde. Fast zwei Drittel der Kosten wurden so erwirtschaftet. Jetzt hat die Schule auch ein Bewegungsangebot für die kleinen Kind direkt vor der Haustür. Bewegung ist Grundlage aller Bildung. Dies wurde damit Wirklichkeit.

Im Sommer 2013 feierte die Pestalozzi-Schule das 30-jährige Schulhausjubiläum. Das Fest fand am 19. Juli 2013 gemeinsam mit dem Fest des Carlo-Schmid-Gymnasiums statt.

In diesem Jahr 2020 bestand unsere Schule bereits 37 Jahre.